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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)

Das UKB verbindet als eines der leistungsstärksten Universitätsklinika Deutschlands Höchstleistungen in Medizin und Forschung mit exzellenter Lehre. Jährlich werden am UKB über eine halbe Million Patienten ambulant und stationär versorgt. Hier studieren rund 3.500 Menschen Medizin und Zahnmedizin, zudem werden jährlich über 600 Personen in Gesundheitsberufen ausgebildet. Mit rund 9.900 Beschäftigten ist das UKB der drittgrößte Arbeitgeber in der Region Bonn/Rhein-Sieg. In der Focus-Klinikliste belegt das UKB Platz 1 unter den Universitätsklinika in NRW und weist unter den Universitätsklinika bundesweit den zweithöchsten Case-Mix-Index (Fallschweregrad) auf. 2024 konnte das UKB knapp 100 Mio. € an Drittmitteln für Forschung, Entwicklung und Lehre einwerben. Das F.A.Z.-Institut zeichnete das UKB im vierten Jahr in Folge als „Deutschlands Ausbildungs-Champion“ und „Deutschlands begehrtesten Arbeitgeber“ aus.

Am Institute for Medical Humanities ist im gesundheitspolitisch-rechtlichen Teilprojekt des vom Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Verbund-Forschungsprojekts, Neuronale Organoide: Wissenschaftstheoretische, ethische und rechtliche Implikationen alternativer, aus Stammzellen gewonnener 3D-Modelle“ (NAWiStem3D) zum 01.03 2027 oder zeitnah folgende Stelle in Teilzeit 50% (19,25 Std./Woche) zu besetzen:

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)

Die Stelle ist in einer frühen Karrierephase für ein Jahr (bis 28.02.2027) befristet zu besetzen.

Abhängig vom Projektverlauf und dem Vorhandensein von Fördermitteln ist eine Verlängerung möglich.

Das Teilprojekt untersucht die gesellschaftlichen, gesundheitspolitischen und rechtlichen Fragen in Zusammenhang mit aus Stammzellen generierten dreidimensionalen Modellen des Gehirns, den sogenannten neuronalen Organoiden. Diese werden für die Erforschung des menschlichen Nervensystems sowie der Entstehung neuropsychiatrischer Erkrankungen wie im Autismus-Spektrum oder der Alzheimer-Demenz verwendet und besitzen das Potential, künftig die Individualisierung von Therapien voranzubringen. Das Projekt zeichnet sich durch seinen interdisziplinären Ansatz aus und wird im engen Verbund mit dem Forschungszentrum Jülich durchgeführt.

Dass an der Universität Bonn angesiedelte Teilprojekt befasst sich empirisch informiert mit den gesellschaftlichen, gesundheitspolitischen und rechtlichen Aspekten der Bewertung von neuronalen Organoiden. Im Fokus steht die Analyse der grundlegenden Annahmen gegenwärtiger Forschungspraxis, denen das Teilprojekt in ihrer gesellschaftlichen und rechtlichen Tragweite nachgeht. Auf diese Weise wird der Rahmen für die Erstellung von Handlungsempfehlungen gelegt, die Forschenden, Ethikgremien und politischen Entscheidern Orientierung bieten. Das Forschungsprojekt am Standort Bonn wird von Frau Dr. med. Sarah Diner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Institute for Medical Humanities, geleitet.

Ihre Aufgaben:

  • Engagierte, selbstständige und verantwortungsvolle wissenschaftliche Mitarbeit mit dem Fokus auf dem Forschungsprojekt
  • Recherche, Auswertung und Synthese der wissenschaftlichen Literatur, Policy-Dokumente, Berichte und anderen Materialien
  • Zusammenarbeit bei der Erstellung wissenschaftlicher Fachartikel und anderer Forschungsergebnisse wie Handlungsempfehlungen
  • Mitwirkung an Berichten, Konferenzbeiträgen, Präsentationen, Veranstaltungen und öffentlich zugänglichen Materialien zur Vermittlung der Forschungsergebnisse
  • Kooperations- und Teamfähigkeit sowie die Fähigkeit zum interdisziplinären Arbeiten
  • Aktive Unterstützung des Projektes mit Mitorganisation von Veranstaltungen

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in den Sozialwissenschaften, Public Health oder des Medizinrechts bzw. einer einschlägigen, vergleichbaren wissenschaftlichen Qualifikation in Kombination mit Kenntnissen im Bereich der Gesundheitspolitik und des Medizinrechts
  • Idealerweise erste Erfahrungen im Zusammenführen von wissenschaftlicher Literatur, Policy-Dokumenten, Berichten
  • Idealerweise Nachwuchswissenschaftler*in mit erster Publikationstätigkeit
  • Interesse an sozialen, kulturellen, ethischen oder politischen Implikationen von Stammzellforschung, Medizin und Technologie
  • Freude an der Teamarbeit sowie planerische und organisatorische Fähigkeiten
  • Fähigkeit zur konstruktiven und strukturierten Arbeit im interdisziplinären Team
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse

Wir bieten:

  • Ein interdisziplinäres Forschungsumfeld an der Schnittstelle zwischen Medizin und den Geisteswissenschaften
  • Zusammenarbeit in einem engagierten und wertschätzenden Team
  • Anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben mit hoher Eigenverantwortung
  • Bezahlung nach TV-L: Tarifliche Vergütung (TV-L: EG13) inkl. Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge
  • Flexibel für Familien: flexible Arbeitszeitmodelle, Möglichkeit auf einen Platz in der Betriebskindertagesstätte und Angebote für Elternzeitrückkehrer*innen
  • Clever zur Arbeit: Gute Anbindung an das SWB-Netz
  • Geförderte Fortbildung: Individuelle Entwicklungschancen durch Kurse, E-Learning und Coachings
  • Start mit System: Strukturiertes Onboarding
  • Gesund am Arbeitsplatz: Zahlreiche Angebote der Gesundheitsförderung, kostenlose Mitgliedschaft im UKB-Fitnessstudio
  • Arbeitgeberleistungen: Vergünstigte Angebote für Mitarbeiter*innen (Corporate Benefits)

Wir setzen uns für Diversität und Chancengleichheit ein. Unser Ziel ist es, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, zu erhöhen und deren Karrieren besonders zu fördern. Wir fordern deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerbungen werden in Übereinstimmung mit dem Landesgleichstellungsgesetz behandelt. Die Bewerbung geeigneter Menschen mit nachgewiesener Schwerbehinderung und diesen gleichgestellten Personen ist besonders willkommen.

Einzureichende Unterlagen:

  • Motivationsschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Qualifizierungszeugnisse (Abschlusszeugnis, transcript of records)
  • Arbeitsprobe (Aufsatz oder Abschlussarbeit)
  • Nachweise wissenschaftlicher Aktivitäten (falls vorhanden)

Kontakt &Bewerbung:

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Sarah Diner (sarah.diner@uni-bonn.de).

Sie finden sich in diesem Profil wieder und möchten Teil unseres Teams werden? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 24.11.2026 unter Angabe der Stellenanzeigen-Nr. ST-56009 an:

Annett.Schmidt@ukbonn.de

Institute for Medical Humanities

Universitätsklinikum Bonn

Venusberg-Campus 1

53127 Bonn

E-Mail: Annett.Schmidt@ukbonn.de

Die Bewerbung erfolgt direkt beim Arbeitgeber über Bundesagentur für Arbeit.

Zur Bewerbung ↗

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