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Bund: dbb pocht auf amtsangemessene Besoldung

dbb-Chef Volker Geyer hat Bundesinnenminister Dobrindt zu einer verfassungskonformen Besoldung aufgefordert und vor einer Einbeziehung von Beamten in die Rentenversicherung gewarnt.

Redaktion StaatsJobs.com· Veröffentlicht

Das Wichtigste in Kürze

Nach einem Treffen mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt am 2. Oktober 2026 hat dbb-Chef Volker Geyer eine sofortige Anpassung der Bundesbesoldung gefordert. Er verwies auf Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts von November 2025, die noch nicht umgesetzt wurden. Fachvorstand Heini Schmitt kritisierte zudem Forderungen des Vizekanzlers, Beamtinnen und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen.

Spitzengespräch zur Besoldung des Bundes

Am 2. Oktober 2026 hat sich der Vorsitzende des dbb beamtenbund und tarifunion, Volker Geyer, mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt getroffen. Thema war die Besoldung der Beamtinnen und Beamten beim Bund. Geyer forderte dabei eine zügige Umsetzung der verfassungsrechtlichen Vorgaben.

Hintergrund ist ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts aus dem November 2025, der klare Anforderungen an eine amtsangemessene Alimentation formuliert hat. Nach Darstellung des dbb hat der Bund diese Vorgaben bislang nicht in eine angepasste Besoldung umgesetzt.

Warnung vor Einbeziehung in die Rentenversicherung

Heini Schmitt, Fachvorstand Beamtenpolitik und stellvertretender Bundesvorsitzender des dbb, brachte beim Treffen einen zweiten Streitpunkt zur Sprache. Er bezog sich auf öffentliche Forderungen des Vizekanzlers, Beamtinnen und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Schmitt wertete dies als Angriff auf das Berufsbeamtentum und erklärte, der Bundesinnenminister sei sich bewusst, dass eine solche Maßnahme neue Schwierigkeiten schaffen würde, ohne bestehende zu lösen.

Was die Forderung für Beschäftigte bedeutet

Für Beamtinnen und Beamte beim Bund bleibt die zentrale Frage offen, wann eine angepasste Besoldung tatsächlich greift. Wer sich für eine Laufbahn im Beamtenverhältnis interessiert, findet aktuelle Vergütungswerte in den Besoldungstabellen des Bundes. Tarifbeschäftigte orientieren sich dagegen an den Tabellen für den TVöD-VKA oder den TV-L, je nach Arbeitgeber.

Die Debatte um eine mögliche Einbeziehung in die gesetzliche Rentenversicherung betrifft vor allem die Altersversorgung von Beamtinnen und Beamten. Für Bewerberinnen und Bewerber, die zwischen Verbeamtung und tarifbeschäftigtem Status abwägen, kann dies ein zusätzlicher Faktor bei der Entscheidung sein. Offene Stellen im Beamtenverhältnis und im Tarifbereich finden Interessierte unter Jobs im Beamtenverhältnis und Tarifjobs.

Wer gezielt beim Bund arbeiten möchte, kann sich zudem über die Stellenübersicht unter Arbeitgeber Bund informieren. Alle aktuellen Ausschreibungen im öffentlichen Dienst sind gesammelt unter Stellenangebote zu finden.

Häufige Fragen

Worum geht es bei der Forderung des dbb an den Bund?

dbb-Chef Volker Geyer fordert eine sofortige Anpassung der Bundesbesoldung. Grundlage sind Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts von November 2025, die eine amtsangemessene Alimentation vorschreiben. Nach Angaben des dbb wurde diese Vorgabe bislang nicht umgesetzt.

Was bedeutet die Debatte um die Rentenversicherung für Beamte?

Der Vizekanzler hatte gefordert, Beamtinnen und Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Der dbb lehnt dies ab und sieht darin eine Gefahr für das Berufsbeamtentum. Eine Umsetzung würde die Altersversorgung grundlegend verändern.

Wo finde ich aktuelle Besoldungswerte für den Bund?

Die aktuellen Werte sind in den Besoldungstabellen des Bundes im Infocenter von StaatsJobs.com hinterlegt. Dort lassen sich Besoldungsgruppen und Stufen nachschlagen. Ergänzend gibt es Tabellen für Tarifbeschäftigte nach TVöD und TV-L.

Quellen und Stand

Zuletzt geprüft: . Zahlen und Paragrafen stammen aus den folgenden Primärquellen.

  1. dbb beamtenbund und tarifunion · Stand 2.10.2026