Sachbearbeitung Zentrale Dienstunfallfürsorge in der Polizei NRW (ZDU) (w/m/d) - 5.51.6 SB 07 u. 08
LAFP NRW · Selm
Beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als
„Sachbearbeitung Zentrale Dienstunfallfürsorge in der Polizei NRW (ZDU)“ (w/m/d)
zu besetzen.
Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Eingruppierung erfolgt nach EG 9b TV-L NRW.Der Arbeitsbereich, in dem die Stelle angesiedelt ist, sieht grundsätzlich die Möglichkeit einer Personalentwicklung durch Übernahme weiterer bzw. anderer Aufgaben bis EG 11 TV-L NRW vor.
Das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei Nordrhein-Westfalen (LAFP NRW) ist eine Landesoberbehörde mit Aufsichtsaufgaben über die Kreispolizeibehörden (KPB) und aufsichtsunterstützender Funktion für das Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen (IM NRW). Wir beim LAFP NRW sind u.a. verantwortlich für die Aus- und Fortbildung der Polizei in NRW. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einer bürgerorientierten, professionellen und rechtsstaatlichen Polizeiarbeit. Wir haben unseren Sitz in Selm und sind regional an den Orten Münster, Schloß Holte-Stukenbrock, Neuss und Brühl vertreten. Werden Sie Teil unseres Teams und sorgen Sie mit uns für die Sicherheit in Nordrhein-Westfalen! Weitere Informationen zum LAFP NRW finden Sie unter folgendem Link: https://lafp.polizei.nrw/
Ihre neue Stelle ist dem Dezernat 51 zugeordnet. Das Dezernat 51 mit Schwerpunkt am Standort in Selm ist organisatorisch innerhalb des LAFP NRW der Abteilung 5 zugeordnet.
Im Teildezernat 51.6 sind die Aufgaben der "Zentralen Dienstunfallfürsorge" angesiedelt.
Dies sind schwerpunktmäßig Ihre Aufgaben:
Prüfung und Bearbeitung von Unfallmeldungen
-
Führen des erforderlichen Schriftverkehrs
Fertigen von Eingangsbestätigungen
Einholung von Unterlagen
Zeugenaussagen anfordern und auswerten
Einholung und Bewertung von Beweismitteln
Datenpflege bzw. Vorgangsmanagement inkl. Pflege von PersIS-Daten
Prüfung Ausschlussfristen/Verjährung
Feststellung des Unfallhergangs
Feststellung von Körperschäden (physisch und psychisch) und Unfallfolgen
Prüfung kausaler Zusammenhänge zwischen äußerem Ereignis
Körperschaden,
Dienstlichem Risiko
Unfall und Dienstunfall
Folgeschaden
Auswertung und Berücksichtigung von Erstbefunden und ärztlichen Stellungnahmen
Ermittlung von Vorschäden
Zusammenarbeit/ vorgangsbezogener Austausch mit konkret benannten Polizeiärztinnen/Polizeiärzten in Einzelfällen
Auswahl und Beauftragung von geeigneten externen Fachgutachtern/ Auswertung von - und kritische Auseinandersetzung mit medizinischen Fachgutachten
Entscheidung über die Verwertbarkeit von Gutachten
Prüfung (von Amts wegen) der Einleitung eines förmlichen Untersuchungsverfahrens
Beauftragung polizeiamtsärztlicher Begutachtungen
Neufeststellung Unfallausgleich nach Verschlimmerung/Verbesserung
Festsetzung Grad der Schädigungsfolge
Feststellung eines Gesamt-GdS (Grad der Schädigungsfolge) nach Beteiligung von Gutachterinnen und Gutachtern verschiedener Fachrichtungen
Fertigung der Anerkennungs- und Ablehnungsbescheide
Bearbeitung besonders schwerwiegender Unfallereignisse nach Einzelzuweisung
Prüfung und Bearbeitung von Unfällen mit Todesfolge
Veranlassung von Obduktionen (bei Todesfällen)
Auswertung von Obduktionsberichten
Prüfung und Entscheidung, ob der Dienstunfall den Tod rechtlich wesentlich verursacht hat
Abgrenzung zwischen Dienstunfall und anderen Ursachen (innere Erkrankungen)
Landesweite Beratung in Dienstunfallangelegenheiten
Landesweite Information und Beratung von Betroffenen, Beteiligten, Führungskräften, Gremienvertretern und weiteren
Unterstützung und Beratung des IM NRW bei Grundsatzfragen und der Entwicklung landesweiter Standards
Erfüllung von Berichtspflichten gegenüber dem IM NRW
Prüfung und Bearbeitung von Berufskrankheiten
-
Führen des erforderlichen Schriftverkehrs
Fertigen von Eingangsbestätigungen
Einholung von Unterlagen
Zeugenaussagen anfordern und auswerten
Einholung und Bewertung von Beweismitteln
Datenpflege bzw. Vorgangsmanagement inkl. Pflege von PersIS-Daten
Feststellung der dienstlichen Verrichtung
Feststellung von Krankheiten (physisch und psychische Körperschäden)
Prüfung kausaler Zusammenhänge zwischen dienstlicher Tätigkeit – Krankheit
Auswertung und Berücksichtigung von Erstbefunden und ärztlichen Stellungnahmen
Ermittlung von Vorschäden
Zusammenarbeit/ vorgangsbezogener Austausch mit konkret benannten Polizeiärztinnen/Polizeiärzten in Einzelfällen
Auswahl und Beauftragung von geeigneten externen Fachgutachtern/ Auswertung von - und kritische Auseinandersetzung mit medizinischen Fachgutachten
Entscheidung über die Verwertbarkeit von Gutachten
Fertigung der Anerkennungs- und Ablehnungsbescheide
Prüfung und Bearbeitung von Widerspruchs- und Klageverfahren
-
Prüfung und Bearbeitung von Widersprüchen inkl. Fertigung der Widerspruchsbescheide
Korrektur und Rücknahme/Widerruf von Bescheiden nach VwVfG NRW
Bearbeitung von Klageverfahren, u.a.
Führen des erforderlichen Schriftverkehrs (u.a. Anwälte, Verwaltungsgerichte)
Fertigen von Klageschriften/Stellungnahmen ans Gericht
Teilnahme an Gerichtsterminen
Diese Stelle passt zu Ihnen, wenn Sie über die folgenden Kompetenzmerkmale verfügen:
- Auftreten / Repräsentation
- Ergebnisorientierung/Leistungsmotivation
- Fachwissen
- Teamfähigkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- Organisationskenntnisse
- Werteorientierung
- Flexibilität im Handeln
- Eigenständigkeit
- Organisations- und Planungsfähigkeit
Diese Voraussetzungen müssen Sie mitbringen:
- Abschluss des Verwaltungslehrgangs IIoder
- Abgeschlossene Hochschulbildung (Bachelor, Diplom FH) der Sozialversicherung, idealerweise mit dem Schwerpunkt gesetzliche Unfallversicherungoder
- Abgeschlossenes duales Studium für den staatlichen oder kommunalen Verwaltungsdienst – Allgemeine Verwaltung, der Rentenversicherung oder des Arbeitsmarktmanagements, oder ein Studium der Rechtswissenschaften (Bachelor of Laws oder 1. juristische Staatsprüfung)oder
- als Tarifbeschäftigte/r eine gleichwertige Qualifikation durch Absolvierung der Fortbildung für den gehobenen Dienst nach der Fortbildungs- und Prüfungsordnung der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand bzw. der gewerblichen Berufsgenossenschaften oder im Geltungsbereich der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), verbunden mit der Feststellung gleichwertiger Fähigkeiten und Erfahrungen
Die formalen Voraussetzungen müssen zum Zeitpunkt der Stellenbesetzung erfüllt werden.
Das ist wünschenswert:
- Klare schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit, sichere juristische Diktion, Kenntnisse in der Anwendung von Office-Produkten, insbesondere Word, Excel, Outlook
- Kenntnisse und Erfahrungen im Personalbereich einer Polizeibehörde
- Erfahrungen in der Anwendung des BeamtVG/ LBeamtVG NRW
- Mehrjährige Berufserfahrung mit Schwerpunkt in der rechtlichen Bearbeitung von Dienst-/ und Personalrechtlichen Angelegenheiten der Polizei NRW (oder evtl. sogar noch spezifischer: „Versorgungsrecht“)
- Kenntnisse über Verwaltungsabläufe und Kommunikation mit Behörden, Gerichten, externen Gutachtern, Interes-senvertretern, Patienten und Rechtsanwälten (z.B. Datenschutz, Schweigepflicht etc.)
Weitere wichtige Hinweise entnehmen Sie bitte der vollständigen Stellenanzeige im Jobportal der Polizei NRW.
Interesse geweckt?
Für Ihre aussagekräftige Bewerbung nutzen Sie bitte das Bewerbungsportal:
- https://jobs.polizei.nrw/index.php?ac=jobad&code=yglphgn2FjRi3ay6NM5E5ZaoWwGP%2BPofKYA5RTt8B8U6HT7wkjxH2NFvwEJddPWKSzfTVJomZLnYKKlawDP6h8czbwJppxn7
Der Bewerbung sind mindestens beizufügen:
- Anschreiben
- tabellarischer lückenloser Lebenslauf
- Arbeitszeugnisse
- Nachweis(e) über Ihre Berufsausbildung(en)
- Nachweis(e) zu den wünschenswerten Kriterien
- ein Nachweis über eine Schwerbehinderung oder Gleichstellung i.S.d. § 2 SGB IX
Unvollständige Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.
Das ist uns wichtig:
Uns liegt die berufliche Entwicklung von Frauen besonders am Herzen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Unser Ziel ist es Barrieren abzubauen, nicht nur räumlich, sondern auch im Bewusstsein. Daher sind Menschen mit Schwerbehinderung oder ihnen Gleichgestellte (§2 Abs. 3 SGB IX) bei uns nicht nur willkommen, sondern explizit eingeladen, sich zu bewerben.
Zudem freuen wir uns über Bewerbungen von Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte.
Vielfalt verbindet - in der Polizei NRW arbeiten wir miteinander und nicht nebeneinander. Dazu gehören Wertschätzung füreinander, Respekt und Chancengleichheit.
Ihre Bereitschaft zur temporären Aufgabenwahrnehmung an anderen Dienstorten des LAFP NRW wird vorausgesetzt.
Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!
[...]
Hier erfahren sie mehr: Karriere NRW
Die Bewerbung erfolgt direkt beim Arbeitgeber über Bundesagentur für Arbeit.
Zur Bewerbung ↗