Professur (m, w, d) für Staatsrecht, Verwaltungsrecht und Eingriffsrecht W 2 HBesG
An der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS) ist im Fachbereich Polizei zum 1. September 2027 am Campus Gießen eine Professur (m, w, d) für Staatsrecht, Verwaltungsrecht und Eingriffsrecht W 2 HBesG zu besetzen. Sollten die Voraussetzungen für eine Ernennung zur Professorin oder zum Professor noch nicht gegeben sein, ist zunächst auch eine Einstellung im Beamtenverhältnis in der A-Besoldung oder im Beschäftigtenverhältnis möglich.
Aufgaben
Vermittlung der Inhalte nach den curricularen Vorgaben in den polizeilichen Bachelor-Studiengängen (Bachelor of Arts – Polizeivollzugsdienst) Schutzpolizei sowie Kriminalpolizei mit den Vertiefungsrichtungen Allgemeine Kriminalistik und Cyberkriminalistik Durchführung sämtlicher Lehrveranstaltungen im Bereich Staats-, Verwaltungs- und Eingriffsrecht Methodisch-didaktische Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wie Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick, interdisziplinäres Denken und Handeln, selbständiges Problemlösen, Arbeitsorganisation und Effizienz Durchführung von Prüfungen und Betreuung von Bachelorarbeiten Forschung mit Bezug zu anwendungsbezogener Forschung Mitwirkung bei Koordination und Vertretung des Fachs innerhalb und außerhalb der Hochschule Beteiligung an der Weiterentwicklung des Curriculums Aktualisierung des Fachwissens und Erhalt des Praxisbezugs zum Polizeidienst Die Hochschule Die HöMS bildet in zwei Fachbereichen an den Campus Gießen, Kassel, Mühlheim und Wiesbaden den Nachwuchs des gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienstes und des gehobenen Polizeivollzugsdienstes sowie die zugelassenen Tarifbeschäftigten des Landes, der Gemeinden, Gemeindeverbände und sonstigen der Aufsicht des Landes unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts aus und fort.
Darüber hinaus nimmt die HöMS als Auftragsangelegenheit folgende Aufgaben wahr: Fortbildung der Beschäftigten der hessischen Landesverwaltung Fortbildung aller Polizeibediensteten des Landes Nachwuchsmanagement und Einstellung von Polizei-/Kriminalkommissaranwärterinnen und -anwärtern Beratung und Unterstützung der Polizeibehörden Leistung polizeipsychologischer Dienste Mitwirkung bei der Fortentwicklung polizeilicher Führungs- und Einsatzmittel Verantwortlichkeit für die Koordinierung und Durchführung internationaler polizeilicher Ausbildungs- und Ausstattungshilfe Voraussetzungen Die erforderlichen Qualifikationen und Einstellungsvoraussetzungen sind in § 68 Hessisches Hochschulgesetz (HessHG) festgelegt Fachliche Anforderungen ergeben sich aus den Regelungen für den jeweiligen Studiengang Zwei juristische Staatsexamen (mindestens mit der Note "befriedigend" ) Nachweis der Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit – in der Regel durch eine Promotion Pädagogische Eignung Mehrjährige einschlägige Berufserfahrung Lehrerfahrung ist wünschenswert Mindestvoraussetzungen für die Einstellung als Professorin oder Professor: Den Lehraufgaben entsprechendes abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium Befähigung zu wissenschaftlicher oder künstlerischer Arbeit nach § 67 Abs. 1 HessHG Pädagogische Eignung Als Nachweis der Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit gilt in der Regel die Qualität der Promotion; zusätzlich werden wissenschaftliche Leistungen oder besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis verlangt, davon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs Nachweis der Lehrbefähigung und pädagogischen Eignung in einer Probelehrveranstaltung Mitwirkung an der Weiterentwicklung der Studiengänge sowie in der Hochschulselbstverwaltung Bereitschaft, an mehreren Campus, in mehreren Studiengängen der HöMS sowie im Rahmen von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu lehren Gesucht wird eine motivierte und engagierte Persönlichkeit (m, w, d), die in der Lage ist, die genannten Disziplinen am Fachbereich Polizei in der Lehre und in der Forschung zu vertreten.
Rahmenbedingungen Bewerbungen aller Menschen sind willkommen, unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, ethnischer Herkunft und Nationalität, Alter, Religion und Weltanschauung, Behinderung, sexueller Orientierung oder sozialer Herkunft Erhöhung des Frauenanteils in unterrepräsentierten Bereichen wird angestrebt; Bewerbungen qualifizierter Frauen sind besonders erwünscht Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 2 SGB IX werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt Ehrenamtliches Engagement wird gefördert Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich Die Hochschule wurde mit dem Gütesiegel "Familienfreundliche Hochschule Land Hessen" ausgezeichnet Ergonomische Ausstattung des Arbeitsplatzes im Rahmen des hochschulischen Gesundheitsmanagements Beschäftigte des Landes Hessen erhalten ein kostenfreies Landesticket für den öffentlichen Personennahverkehr in ganz Hessen Stellenanzeige automatisch mit KI zusammengefasst
Die Bewerbung erfolgt direkt beim Arbeitgeber über Tideri.
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