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Verwaltungsmonitor 2026: Beschäftigte gesucht für Umfrage

Eine neue bundesweite Befragung will wissen, wie Beschäftigte von Bund, Ländern und Kommunen die Digitalisierung im Verwaltungsalltag tatsächlich erleben.

Redaktion StaatsJobs.com· Veröffentlicht

Das Wichtigste in Kürze

Der Verwaltungsmonitor 2026 von NExT e. V. und dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT befragt Beschäftigte in Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungsträgern zu ihren Erfahrungen mit digitalen Prozessen. Die anonyme Online-Teilnahme ist bis zum 31. Oktober 2026 möglich und dauert 15 bis 20 Minuten. Ergebnisse sollen Anfang 2027 als Bericht und Dashboard veröffentlicht und in Berlin vorgestellt werden.

Was der Verwaltungsmonitor 2026 erfassen soll

Eine neue Befragung richtet den Blick auf die Beschäftigten selbst, statt auf abstrakte Digitalisierungsstrategien. Der Verein NExT e. V. hat sie zusammen mit dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer FOKUS aufgesetzt. Angesprochen sind Mitarbeitende bei Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungsträgern.

Im Zentrum stehen konkrete Alltagserfahrungen: Welche digitalen Lösungen funktionieren bereits reibungslos? Wo entstehen zusätzliche Hürden? Und was hilft Behörden dabei, Veränderungen tatsächlich umzusetzen? Ann Cathrin Riedel, Geschäftsführerin von NExT e. V., bringt den Ansatz so auf den Punkt: „Entscheidend ist auch, wie sie von den Menschen erlebt wird, die jeden Tag mit neuen Prozessen und Technologien arbeiten.“

Teilnahme: Ablauf, Dauer, Frist

Die Online-Umfrage ist freiwillig und anonym. Sie nimmt nach Angaben der Veranstalter etwa 15 bis 20 Minuten in Anspruch. Teilnehmen können Beschäftigte bis zum 31. Oktober 2026.

Die Auswertung der ersten Befragungsrunde soll voraussichtlich Anfang 2027 vorliegen, geplant sind ein ausführlicher Bericht sowie ein interaktives Dashboard. Die Ergebnisse sollen anschließend in Berlin präsentiert und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung und Verwaltungsdigitalisierung diskutiert werden.

Was das für Beschäftigte im öffentlichen Dienst bedeutet

Für alle, die bereits in der Verwaltung arbeiten, bietet die Befragung eine seltene Gelegenheit, eigene Erfahrungen mit digitalen Prozessen strukturiert einzubringen. Wer täglich mit Fachverfahren, neuen Softwarelösungen oder Medienbrüchen zu tun hat, kennt Stärken und Schwächen oft besser als externe Beobachter.

Für Bewerberinnen und Bewerber liefert der spätere Bericht zusätzlich Orientierung: Er zeigt, wie weit die digitale Transformation in unterschiedlichen Verwaltungsebenen tatsächlich vorangekommen ist. Das kann bei der Wahl zwischen einer Stelle beim Bund, einem Land oder einer Kommune eine Rolle spielen.

Wer sich aktuell im Bewerbungsprozess befindet oder eine neue Position im öffentlichen Dienst sucht, findet aktuelle Ausschreibungen unter Stellenangebote. Informationen zu Entgelt und Eingruppierung, etwa nach TVöD-VKA oder TV-L, liefern zusätzlichen Kontext zur Arbeitsrealität in den verschiedenen Bereichen.

Häufige Fragen

Wer kann am Verwaltungsmonitor 2026 teilnehmen?

Teilnehmen können alle Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung in Deutschland, also Mitarbeitende bei Bund, Ländern, Kommunen sowie bei Sozialversicherungsträgern. Die Befragung ist bundesweit angelegt und richtet sich unabhängig vom Aufgabenbereich an alle, die im Verwaltungsalltag mit digitalen Prozessen arbeiten.

Bis wann läuft die Umfrage und wie lange dauert sie?

Die Online-Befragung ist bis zum 31. Oktober 2026 geöffnet. Nach Angaben der Veranstalter benötigen Teilnehmende etwa 15 bis 20 Minuten. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und anonym, es werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

Wann werden die Ergebnisse veröffentlicht?

Die Auswertung der ersten Befragungsrunde soll voraussichtlich Anfang 2027 erscheinen. Geplant sind ein ausführlicher Bericht sowie ein interaktives Dashboard. Zusätzlich sollen die Ergebnisse in Berlin vorgestellt und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung und Digitalisierung diskutiert werden.

Quellen und Stand

Zuletzt geprüft: . Zahlen und Paragrafen stammen aus den folgenden Primärquellen.

  1. Behörden Spiegel · Stand 28.9.2026