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dbb-Vize würdigt Nachwuchskräfte des öffentlichen Dienstes

Bei der Preisverleihung der Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst hat der stellvertretende dbb-Chef Maik Wagner Nachwuchskräfte geehrt und bessere Rahmenbedingungen für die Ausbildung gefordert.

Redaktion StaatsJobs.com· Veröffentlicht · Aktualisiert

Das Wichtigste in Kürze

Die Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst hat am 28. Oktober 2026 in Wiesbaden Nachwuchskräfte für besondere Leistungen ausgezeichnet. Der stellvertretende dbb-Bundesvorsitzende Maik Wagner sprach bei der Verleihung über den Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst, der aktuell mehr als 630.000 Stellen betrifft. Er forderte moderne Arbeitsplätze, faire Bezahlung und bessere Entwicklungschancen, um Nachwuchs zu gewinnen. Der dbb unterstützt den Preis seit 2016 und stiftete in diesem Jahr erstmals die Auszeichnung „Digitale Transformation“.

Auszeichnung für den Nachwuchs des öffentlichen Dienstes

Die Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst hat am 28. Oktober 2026 in Wiesbaden Preise an Nachwuchskräfte vergeben, die sich durch besondere Leistungen hervorgetan haben. Bei der Verleihung war Maik Wagner dabei, stellvertretender Bundesvorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion. Er richtete sich direkt an die Preisträgerinnen und Preisträger und betonte deren Bedeutung für die Verwaltung von morgen. „Sie sind die Zukunft des öffentlichen Dienstes!“, sagte Wagner laut Mitteilung.

Der dbb fördert diesen Preis bereits seit 2016 und arbeitet dafür eng mit den Hochschulen zusammen, die Nachwuchskräfte für Verwaltung, Beamtenlaufbahnen und weitere Bereiche des öffentlichen Dienstes ausbilden. Neu ist in diesem Jahr ein eigens vom dbb gestifteter Preis für „Digitale Transformation“, mit dem Ideen gewürdigt werden, die den digitalen Wandel in Behörden voranbringen.

Fachkräftemangel als zentrales Thema

Wagner nutzte die Veranstaltung, um auf die Personalsituation im öffentlichen Dienst hinzuweisen. Nach seinen Angaben fehlen aktuell mehr als 630.000 Beschäftigte, während in den kommenden zehn Jahren rund 1,4 Millionen Kolleginnen und Kollegen altersbedingt ausscheiden werden. Gute Studienbedingungen an den Hochschulen, etwa ausreichend Zeit für Forschung und moderne technische Ausstattung, seien ein Baustein, um dieser Entwicklung zu begegnen.

Als weitere Voraussetzungen nannte Wagner zeitgemäße Arbeitsplätze, eine angemessene Vergütung sowie verlässliche Aufstiegschancen. Er forderte zudem, bestehende Strukturen regelmäßig zu überprüfen: klarere Zuständigkeiten, verständlichere Vorschriften und weniger Bürokratie. Digitale Verfahren sollten Beschäftigte spürbar entlasten.

Was das für Berufseinsteiger bedeutet

Für Absolventinnen und Absolventen verwaltungsnaher Studiengänge zeigt die Veranstaltung, dass der öffentliche Dienst um Nachwuchs wirbt und gute Leistungen sichtbar macht. Wer sich für eine Laufbahn bei Bundesbehörden, Landesverwaltungen oder Kommunen interessiert, findet aktuelle Ausschreibungen im Stellenmarkt unter staatsjobs.com/jobs. Wer Fragen zur Vergütung hat, kann sich an den Entgelttabellen orientieren, etwa für den TVöD VKA, den TV-L oder die Besoldung des Bundes. Der angesprochene Personalmangel dürfte sich in den kommenden Jahren in zahlreichen offenen Stellen niederschlagen, auch für den Tarifbereich.

Häufige Fragen

Worum ging es bei der Preisverleihung der Rektorenkonferenz?

Die Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst zeichnete am 28. Oktober 2026 in Wiesbaden Nachwuchskräfte für besondere Leistungen aus. Der stellvertretende dbb-Bundesvorsitzende Maik Wagner nahm an der Veranstaltung teil und hielt eine Rede. Dabei ging es auch um die Zukunftsperspektiven junger Menschen im öffentlichen Dienst sowie um bessere Studienbedingungen an den beteiligten Hochschulen.

Wie groß ist der Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst laut dbb?

Nach Angaben von Maik Wagner fehlen aktuell mehr als 630.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst. In den nächsten zehn Jahren gehen außerdem rund 1,4 Millionen Beschäftigte altersbedingt in den Ruhestand. Der dbb will dem mit besseren Arbeitsbedingungen und gezielter Nachwuchsförderung begegnen.

Was ist der neue Preis „Digitale Transformation“?

Der dbb stiftete diesen Preis im Jahr 2026 erstmals im Rahmen der Auszeichnung der Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst. Damit werden Ideen und Projekte gewürdigt, die den digitalen Wandel in Verwaltung und öffentlichem Dienst konkret voranbringen. Der Preis ergänzt die bereits seit 2016 bestehende Förderung durch den dbb.

Welche Forderungen stellte Wagner für die Nachwuchsgewinnung?

Wagner forderte moderne Arbeitsplätze, eine faire Bezahlung und klare Entwicklungsperspektiven für Beschäftigte. Zudem verlangte er verständlichere Gesetze, weniger Bürokratie und digitale Verfahren zur Entlastung der Beschäftigten. Aus seiner Sicht müssen bestehende Arbeitsbedingungen regelmäßig überprüft und verbessert werden, um Nachwuchskräfte zu gewinnen.

Quellen und Stand

Zuletzt geprüft: . Zahlen und Paragrafen stammen aus den folgenden Primärquellen.

  1. dbb beamtenbund und tarifunion · Stand 29.10.2026