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W 2

W2-Professur für Ur- und Frühgeschichte mit dem Schwerpunkt Archäologische Theorie und Methode

Der*Die zukünftige Stelleninhaber*in soll das Fachgebiet Ur- und Frühgeschichte

mit dem Schwerpunkt Archäologische Theorie und Methode in Forschung und

Lehre vertreten. Der inhaltliche Schwerpunkt der Professur liegt im Bereich der

archäologischen Theorie und Methode und deren Relevanz im interdisziplinären

Forschungsprozess zur Vergangenheit. Zu den Aufgaben der Professur gehört es,

sich in der Lehre an den bestehenden Studiengängen der Prähistorischen und

Historischen Archäologie zu beteiligen und in der Forschung die Theorie und Methode

der Archäologie weiterzuentwickeln.

Der*Die zukünftige Stelleninhaber*in setzt die Zusammenführung theoretischer,

archäologischer, naturwissenschaftlicher und lebenswissenschaftlicher Erkenntnisse

in der interdisziplinären Zusammenarbeit um. Zum Profil der Professur gehört die

Integration verschiedener Ansätze zur Analyse vergangener Gesellschaften. Die aktive

Beteiligung am Exzellenzcluster ROOTS und dem Forschungsbau ARCWorlds gehört

ebenso zu den Aufgaben der Professur wie die Bereitschaft zur Mitwirkung innerhalb

des Forschungsschwerpunkts Societal, Environmental and Cultural Change (SECC)

der CAU. Nicht deutschsprachige Bewerber*innen werden darauf hingewiesen,

dass nach spätestens drei Jahren Lehrveranstaltungen auch in deutscher Sprache

abzuhalten sind.

Einstellungsvoraussetzungen sind:

l ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Archäologie, Ur- und Frühgeschichte oder

einem vergleichbaren Fach,

l eine facheinschlägige Promotion,

l zusätzliche wissenschaftliche Leistungen nachgewiesen im Rahmen einer

Juniorprofessur oder durch eine Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche

Leistungen im Denominationsbereich der Professur,

l international sichtbare Publikationen im Bereich der theoretischen Archäologie und

der theoretischen Fundierung archäologischer Methodik, darunter

l wissenschaftliche Arbeiten zu unterschiedlichen archäologischen Theorieansätzen,

zur kritischen Auseinandersetzung mit kultur-, lebens- und naturwissenschaftlichen

Arbeitsweisen in der Archäologie und zu einer reflektierten Perspektive auf die

soziale und kulturelle Bedingtheit der Forschung unter Berücksichtigung globaler

Perspektiven,

l fundierte Kenntnisse diverser archäologischer Fragestellungen und damit

verbundener Daten sowie der unterschiedlichen Materialitäten der Archäologie.

l Nachweis der Erfahrung im Stellen von Drittmittelanträgen,

l Nachweis von Lehrerfahrung im Bereich der archäologischen Theorie und Methode,

l Bereitschaft zur Mitarbeit im Forschungsschwerpunkt Societal, Environmental and

Cultural Change (SECC).

Erwünscht sind:

l nachgewiesene Erfahrung in der Mitarbeit in interdisziplinären Verbundprojekten,

l nachgewiesene Erfahrung in der Konzeption und Organisation von wissen-

schaftlichen Tagungen.

Auf die Einstellungsvoraussetzungen des § 61 des Hochschulgesetzes des Landes

Schleswig-Holstein wird hingewiesen. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der

Homepage http://www.berufungen.uni-kiel.de/.

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel versteht sich als moderne und weltoffene

Arbeitgeberin. Wir begrüßen Ihre Bewerbung unabhängig Ihres Alters, Ihres Geschlechts,

Ihrer kulturellen und sozialen Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder

sexuellen Identität. Wir fördern die Gleichberechtigung der Geschlechter. Mehr zu

unseren Werten können Sie unserem Verhaltenskodex entnehmen:

https://www.uni-kiel.de/gf-praesidium/de/recht/interne-richtlinien/verhaltenskodex

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel setzt sich für die Beschäftigung von

Menschen mit Behinderung ein: Bewerbungen von Schwerbehinderten und ihnen

Gleichgestellten werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns

bewerben.

Die Hochschule ist bestrebt, den Anteil der Wissenschaftlerinnen in Forschung und

Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich

auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und

fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Bitte beachten Sie, dass wir auf die Vorlage von Bewerbungsfotos ausdrücklich

verzichten und daher darum bitten, hiervon abzusehen.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Verzeich-

nis der Lehrveranstaltungen, ein Forschungs- und Lehrkonzept von je max. 3 Seiten,

die zur Bewertung der wissenschaftlichen und didaktischen Eignung herangezogen

werden, Kopien akademischer Zeugnisse) werden unter Angabe der Privat- und

Dienstadresse mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse bis zum 15. November 2026

(vorzugsweise in elektronischer Form als ein PDF-Dokument) erbeten an die

Dekanin der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel,

Olshausenstraße 40, 24098 Kiel (bewerbungen@philfak.uni-kiel.de).

Die Bewerbung erfolgt direkt beim Arbeitgeber über Bundesagentur für Arbeit.

Zur Bewerbung ↗

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