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Referent*in Grundsatzfragen Sanierung (w/m/d) in der Versicherungsaufsicht

Als Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) setzen wir uns jeden Tag für ein funktions­fähiges, stabiles und integres Finanz­system ein – und damit auch für einen wettbewerbs­fähigen Finanzplatz Deutschland. Als Aufsichts­behörde für Banken, Versicherungen, Finanz­dienstleister und Wertpapier­institute agieren wir am Puls der Finanz­wirtschaft und schützen Verbraucherinnen und Verbraucher. Als Teil des Einheitlichen Aufsichts­mechanismus und Abwicklungs­mechanismus für die Banken der Eurozone sind wir in Europa und weltweit vernetzt und gestalten europäische und internationale Finanzmarkt­standards mit.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Referent*in Grundsatzfragen Sanierung (w/m/d)
in der Versicherungsaufsicht

für eine auf zwei Jahre befristete Tätigkeit in Vollzeit oder Teilzeit als Referent*in an unserem Dienstsitz Bonn.

Das Grundsatzreferat ist unter anderem für die Fortent­wicklung eines nationalen, europäischen und globalen Rechts­rahmens für die Sanierung von Versicherungs­unternehmen in der Versicherungs­aufsicht zuständig. Mit der Umsetzung der Richt­linie zur Sanierung und Abwicklung von Versicherungs­unternehmen (IRRD) in nationales Recht ist eine geschäfts­bereichs­übergreifende Zusammen­arbeit innerhalb der Bafin sowie mit dem BMF verbunden. Durch die Mitarbeit in EIOPA(European Insurance and Occupational Pensions Authority)-Arbeits­gruppen ist Ihr Aufgaben­spektrum zudem durch einen ausge­prägten inter­nationalen Bezug gekenn­zeichnet.

Sie möchten in einem inter­disziplinären Team wesentlich zur Stabilität und zur Zukunfts­sicherung der Finanzdienst­leistungs­branche beitragen? Dann kommen Sie ins #teambafin!


  • Sie entwickeln nationale Standards zur Sanierung von Versicherungs­unternehmen auf Grundlage der IRRD und des Umsetzungs­gesetzes zur IRRD (Versicherungs-, Sanierungs- und Abwicklungs­gesetz, VSAG)
  • Sie unterstützen bei der Kommunikation mit nationalen, europäischen und inter­nationalen Stakeholdern
  • Sie arbeiten in nationalen und internationalen Arbeits­gruppen mit
  • Sie arbeiten mit der Bafin-Abwicklungs­funktion zusammen

  • Sie haben mit mindestens der Note „gut“ ein Hochschul­studium (Master/Universitäts­diplom) der Wirtschafts­wissenschaften, der Wirtschafts­mathematik, des Wirtschafts­rechts oder einer vergleich­baren Fach­richtung abgeschlossen
    ODER
    Sie haben mit mindestens der Note „befriedigend“ ein Hochschul­studium (Master/Universitäts­diplom) der Wirtschafts­wissenschaften, der Wirtschafts­mathematik, des Wirtschafts­rechts oder einer vergleichbaren Fach­richtung abgeschlossen und verfügen zwingend über mindestens fünf Jahre einschlägige Berufs­erfahrung
    ODER
    Sie haben als Volljurist*in mindestens ein „befriedigend“ in beiden (Staats-)Prüfungen erreicht und idealer­weise verfügen Sie über mehr­jährige einschlägige Berufs­erfahrung
    ODER
    Sie haben als Volljurist*in in einer (Staats-)Prüfung mindestens ein „befriedigend“ erreicht (bei der sog. „ersten Prüfung“ zählt das Ergebnis der staat­lichen Pflicht­fachprüfung) und verfügen zwingend über mindestens fünf Jahre einschlägige Berufs­erfahrung
  • Sie überzeugen Kolleg*innen und Externe aufgrund Ihres wert­schätzenden Umgangs sowie Ihrer klar auf die Sache ausge­richteten Vorgehensweise
  • Sie besitzen die digitalen Kompetenzen, um in einem durch Digitalisierung geprägten Umfeld neue Ent­wicklungen zu verstehen und einzuordnen
  • Sie sind offen für die Arbeit in Projekten bzw. projektären Strukturen und besitzen idealer­weise Erfahrungen in Workshop- und Moderations­techniken, agiler Arbeits­weise oder sogar im Projekt­management
  • Sie haben sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache
  • Sie erfüllen die Voraussetzungen des § 7 Abs. 1 Bundesbeamten­gesetz / § 41 TVöD BT-V, insbes. besitzen Sie die Staats­angehörig­keit eines Mitglied­staates der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschafts­raumes oder der Schweiz und sind bereit, für die freiheit­lich demokratische Grundordnung einzutreten
  • Für eine Tätigkeit in bestimmten Bereichen ist es erforder­lich, dass Sie mit einer erweiterten Sicherheits­überprüfung nach § 9 SÜG einver­standen sind

Von Vorteil sind:

  • Berufserfahrung im Finanzsektor oder in der öffent­lichen Verwaltung, auch z.B. in Form einer einschlägigen Berufs­ausbildung
  • Erfahrungen in der Bearbeitung von regulatorischen Fragen und Themen mit Bezug zur Finanz­wirtschaft

Wir setzen voraus, dass Sie bereit sind, Dienst­reisen zu unternehmen. Dienst­reisen können auch mehrere Tage dauern, sind aber in der Regel planbar.


  • Einbindung in ein Team von Spezialist*innen, für die der Infor­mations- und Wissens­austausch selbstver­ständlich ist
  • Umfassende Einarbeitung in Abhängigkeit von Ihrer persön­lichen Erfahrung und individuelle Qualifizierungs­möglichkeiten (z.B. Englisch­kurse, Fachseminare)
  • Die Möglichkeit, innerhalb Ihres Aufgaben­bereichs eigenverant­wortlich zu agieren
  • Flexible Arbeitszeitgestaltung (Gleitzeit mit Freizeit­ausgleich, Möglich­keit zur Teilzeit)
  • Mobiles Arbeiten mit grds. 40% Mindest­präsenz im Büro
  • Umfangreiche Sozialleistungen und Benefits (u.a. vergünstigtes Jobticket, Kantinen­nutzung, kostenlose Park­plätze, eigene Kindertages­stätte, betriebliche Alters­versorgung für Angestellte über die VBL, barriere­freie Arbeitsplätze)
  • Eine Einstellung im öffentlichen Dienst nach Entgelt­gruppe 13 TVöD – zuzüglich einer Stellen­zulage und Weihnachtsgeld

Sie bewerben sich direkt beim Arbeitgeber über StepStone.

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