Doktorand (m/w/d)
An der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU / UniBw H), Fakultät für Elektrotechnik, Professur für Elektrische Messtechnik (Herr Univ.-Prof. Dr.-Ing. Scholl), ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer / eines
Wissenschaftlichen Mitarbeiterin /
Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d)
(Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst [TVöD];
39 Stunden wöchentlich)
befristet auf die Dauer von 4 Jahren zu besetzen.
Die Professur für Elektrische Messtechnik erforscht und entwickelt verteilte Sensor- und Kommunikationssysteme zur Detektion und Bewertung unbemannter Luftfahrtsysteme (UAS). Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts mit der Polizei Hamburg wird hierzu ein stadtweit verteiltes HF-Sensornetzwerk betrieben und wissenschaftlich weiterentwickelt. Das Sensorsystem erfasst Funkaktivitäten in für die Kommunikation und Steuerung von Drohnen relevanten Frequenzbereichen und ermöglicht deren zeitliche und räumliche Analyse.
Ein Schwerpunkt der ausgeschriebenen Stelle liegt auf der wissenschaftlichen Auswertung historischer und kontinuierlich neu erfasster Sensordaten. Durch die Verknüpfung der HF-Messdaten mit weiteren Informationsquellen, insbesondere Drohnen-ID-Daten, Informationen über autorisierte Drohnenflüge sowie Open-Source-Informationen, sollen Verfahren zur Erkennung, Klassifikation und Bewertung drohnenbezogener Ereignisse entwickelt werden. Darauf aufbauend soll ein datengetriebener Drohnen-Gefährdungsindex entwickelt und anhand realer Messdaten validiert werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Untersuchung und Weiterentwicklung des bestehenden HF-Sensornetzwerks. Hierzu sollen die gegenwärtige Frequenz- und räumliche Abdeckung analysiert und kosteneffiziente Möglichkeiten zur Erweiterung des Systems untersucht werden. Dies umfasst insbesondere die ergänzende Integration flexibel einsetzbarer Software-Defined Radios (SDR) sowie die simulationsgestützte Optimierung von Sensorstandorten und Netzarchitekturen. Die Forschungsarbeiten werden in enger Zusammenarbeit mit der Polizei Hamburg als Bedarfsträger sowie mit den beteiligten Industrie- und Forschungspartnern durchgeführt.
Auswertung historischer und kontinuierlich neu erfasster Daten eines stadtweiten HF-Sensornetzwerks
Entwicklung von Verfahren zur Erkennung, Klassifikation und Bewertung drohnenbezogener HF-Aktivitäten
Zusammenführung und Korrelation von HF-Sensordaten mit Drohnen-ID-Daten, Informationen zu autorisierten Drohnenflügen und Open-Source-Informationen
Konzeption und Realisierung einer Schnittstelle zur Erfassung und Annotation relevanter Ereignisse durch die Bedarfsträger
Entwicklung von Bewertungsmetriken
Entwicklung und Validierung eines datengetriebenen Drohnen-Gefährdungsindex
Analyse der räumlichen und frequenzmäßigen Abdeckung des bestehenden HF-Sensornetzwerks
Untersuchung kosteneffizienter Möglichkeiten zur Erweiterung der Frequenzabdeckung, insbesondere durch den ergänzenden Einsatz von Software-Defined Radios (SDR)
Elektromagnetische Simulation und simulationsgestützte Optimierung von Sensorstandorten und Sensornetzarchitekturen
Planung, Durchführung und Auswertung realitätsnaher Messkampagnen mit unbemannten Luftfahrtsystemen
Wissenschaftliche Aufbereitung, Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse sowie enger fachlicher Austausch mit den beteiligten Bedarfsträgern und Projektpartnern
Mitarbeit beim Aufbau von Lagebild- und Visualisierungssystemen
Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (z. B. Promotion oder Habilitation)
Mitwirkung in der Lehre im Umfang von grundsätzlich 3,0 Trimesterwochenstunden
Erledigung von Verwaltungsarbeiten allgemeiner Art sowie akademische Tätigkeiten in der akademischen Selbstverwaltung
Ein mit sehr gutem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom [univ.] oder Master) der Fachrichtungen Elektro- / Informationstechnik, Informatik-Ingenieurwesen, Data / Computational Engineering
Da...
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