Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d) 350/2026
Universität Potsdam · Potsdam
An der Universität Potsdam, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Biochemie und Biologie, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle unbefristet zu besetzen:
Akademische/-r Mitarbeiter/-in (w/m/d)
Kenn-Nr. 350/2026
Die Arbeitszeit umfasst 40 Wochenstunden (100 %). Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 14 der Entgeltordnung zum TV-Länder.
Ihr Arbeitsbereich:
Ein Fokus des Instituts ist die Erforschung der molekularen und zellulären Grundlagen von Stoffwechsel, Wachstum und Entwicklung, insbesondere bei Pflanzen.
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit anderen Instituten der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam, dem Leibniz Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ, Großbeeren) und dem Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie (Golm). Das Institut verantwortet den Bachelorstudiengang Biowissenschaften. Im Masterbereich werden die internationalen, englischsprachigen Masterstudiengänge Biochemistry and Molecular Biology, Bioinformatics, und Ecology, Evolution and Conservation angeboten.
Ihr Aufgabengebiet umfasst:
- wissenschaftliche Leitung des Labors für Hochdurchsatzphänotypisierung
- Aufbau, Wartung und kontinuierliche Weiterentwicklung des Gerätepools zur Bildgebung, z. B. für Hochdurchsatzphänotypisierung von Pflanzen (Robotersysteme für kontinuierliche Beobachtung und Messung des Pflanzenwachstums), sowie automatisierter Mikroskope zur Messung zellulärer und subzellulärer Effekte auch in nicht-pflanzlichen Proben (tierische Organismen/Zellen)
- Bereitstellung und Entwicklung von Bildanalysemethoden, v. a. zur automatisierten Bildbearbeitung und quantitativen Auswertung, sowie zur physikalischen Modellierung zellbiologischer Prozesse
- eigenständige Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der zellbiologischen Umweltantworten bei Pflanzen zur Stärkung des Sonderforschungsbereich 1644 sowie des Universitären Forschungsschwerpunkts Evolutionäre Systembiologie
- Antragstellung und Durchführung von wissenschaftlichen Drittmittelprojekten, vor allem auch im Zusammenhang koordinierter Forschungsvorhaben des Instituts
- eigenständige Lehrtätigkeit in den vom Institut für Biologie und Biochemie angebotenen Bachelor- und Masterstudiengängen - in deutscher und englischer Sprache, einschließlich der Betreuung von Abschlussarbeiten
- Ausbildung und Anleitung von Wissenschaftlern in Hochdurchsatzphänotypisierungsmethoden, automatisierter Bildbearbeitung und Bildanalysestrategien, sowie Nutzung dieser Daten in Simulations- und Modellierungsverfahren („quantitative Biologie“)
Das Lehrdeputat richtet sich nach den jeweils gültigen Vorgaben der Lehrverpflichtungsverordnung (LehrVV) des Landes Brandenburg sowie der vom Senat der Universität Potsdam beschlossenen Bandbreitenregelung. Für diese Stelle erfolgt die Zuordnung zur Gruppe akademischer Mitarbeiter/-innen, mit Schwerpunkt Forschung‘ und soll in diesem Fall derzeit 6 LVS umfassen.
Sie bringen Folgendes mit:
- sehr guter Hochschulabschluss mit abgeschlossener Promotion in Biophysik, Zellbiologie, Molekularbiologie, oder einem eng verwandten Fach
- nachgewiesene Erfahrung in der Hochdurchsatzphänotypisierung, fortgeschrittenen Mikroskopie, pflanzlichen Zellbiologie, und Einsatz physikalisch begründeter Modelle und Analysemethoden für die Auswertung von Bilddaten
- Erfahrung in der Nutzung mathematischer Modelle zur Beschreibung biologischer Prozesse
- vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet der pflanzlichen Zell-, Entwicklungs- und Molekular-biologie
- Erfahrung in der Einwerbung und Leitung kompetitiver Drittmittelprojekte, auch im Rahmen von koordinierten Forschungsverbünden
- Nachweis eigenständiger Publikationen als Erst- oder Letztautor/-in[[1]](https://#_ftn1)
- Deutsch- und Englischkenntnisse auf Niveau C1 gemäß GER
Unser Angebot an Sie:
- ein sicherer und unbefristeter Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst
- Work-Life-Balance dank geregelter Arbeitszeiten, ein familienfreundliches Umfeld, 30 Tage Urlaub und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
- individuelle Entwicklung durch Fort- und Weiterbildungsangebote
- umfangreiche sowie vielfältige Angebote des Hochschulsports
- Zuschuss zum Jobticket und ein Arbeitsplatz mit guter ÖPNV-Anbindung
Weitere Informationen zur Arbeitgeberin Universität Potsdam finden Sie unter
https://www.uni-potsdam.de/de/arbeiten-an-der-up/arbeitgeberin/uebersicht
Ihre Bewerbung:
Reichen Sie Ihre Bewerbung mit Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf und entsprechenden Qualifikationsnachweisen über das Online-Karriere-Portal der Universität Potsdam ein (Kenn-Nr. 350/2026). Bitte stellen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in einer zusammengefassten pdf-Datei bereit. Die Bewerbungsfrist endet am 08.10.2026.
Jetzt online bewerben:
https://spp.uni-potsdam.de/karriere
Für nähere Informationen zur Ausschreibung steht Ihnen Prof. Dr. Michael Lenhard
(michael.lenhard@uni-potsdam.de, +49 331 / 977 - 5580) gerne zur Verfügung.
Gern können Sie sich bei Fragen zum Bewerbungsprozess oder bei technischen Problemen per E-Mail an bewerbung@uni-potsdam.de wenden.
Sollten Sie Hochschulabschlüsse außerhalb der EU absolviert haben, reichen Sie bitte die deutsche Übersetzung und die Bewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) ein. Ersatzweise bitten wir Sie um Zusendung eines PDF-Auszuges aus der Datenbank zur Anerkennung und Bewertung ausländischer Bildungsnachweise (ANABIN).
Die Universität Potsdam schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Bewerbungen aus dem Ausland und von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an; in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt (§ 7 Absatz 4 BbgHG).
Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bei Eignungstests und Auswahlgesprächen werden individuelle Nachteilsausgleiche gewährt, die ihrer Behinderung angemessen sind. Sofern ein Mensch mit Behinderung individuelle Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen möchte, teilt er dies bitte im Bewerbungsanschreiben mit.
Die Bewerbung erfolgt direkt beim Arbeitgeber über Bundesagentur für Arbeit.
Zur Bewerbung ↗